Eine kurze Beschreibung der Lasertherapie
Der Ursprung der Lasertechnik und daraus folgend Lasertherapie liegt lange zurück. Albert Einsteins Arbeiten zur stimulierten Emission legten den Grundstein für unser heutiges Verständnis von Laserstrahlung und ihren Anwendungen. Ein charakteristisches Merkmal von Laserlicht ist seine Kohärenz, die es von der inkohärenten Photonenemission herkömmlicher Lichtquellen unterscheidet. Diese Kohärenz entspricht einem hochgeordneten Energiezustand, der von den Mitochondrien effektiv zur Unterstützung der zellulären Energieproduktion, insbesondere der Synthese von Adenosintriphosphat (ATP), genutzt werden kann.
Gemäß dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik kann Energie weder erzeugt noch vernichtet, sondern nur umgewandelt werden. In der Laserakupunktur wird dieses Prinzip angewendet, indem die Energie kohärenten Laserlichts auf zelluläre Photoakzeptoren in den Mitochondrien übertragen wird. Dabei interagieren Laserphotonen mit biologischem Gewebe und geben ihre Energie ab, die anschließend in der mitochondrialen Atmungskette zur Steigerung der ATP-Produktion genutzt wird.
Wenn Laserlicht auf die menschliche Haut trifft, wird ein Teil an der Oberfläche reflektiert, während der Rest in das Gewebe eindringt. Im Gewebe kann das Licht absorbiert oder gestreut werden. Der Einfallswinkel spielt eine entscheidende Rolle: Je steiler der Winkel, desto größer der Anteil des reflektierten Lichts. Um die Gewebepenetration – wie sie bei der Laserakupunktur erforderlich ist – zu maximieren, sollte der Laserstrahl daher möglichst senkrecht auf die Hautoberfläche gerichtet werden.
Darüber hinaus kann ein geeignetes Lasergerät spezifische Pulsfrequenzen erzeugen, die Resonanzen im Zellsystem auslösen und potenziell die Heilungsprozesse fördern können.



Laserakupunktur
Laserakupunktur wird, ähnlich wie die traditionelle Akupunktur, als Reflex- und Stimulationstherapie eingesetzt. Daher ist ein grundlegendes Verständnis der verschiedenen Akupunkturarten Voraussetzung für die Laserakupunktur. Auch die vegetativen Nebenwirkungen ähneln denen der traditionellen Akupunktur. Da die Laserakupunktur keine Mikroverletzungen wie Nadeln erzeugt, sondern Mikroinformationen in das biologische System einbringt, kann das Behandlungsintervall etwas kürzer sein als bei der traditionellen Akupunktur. Neben Lasern wie dem LaserPen, einer Art „Lasernadel“, kann auch die LightNeedle verwendet werden. Die LightNeedle ist eine Sonde des Physiolasers. Die LightNeedle in der Praxis.
Die Laserakupunktur findet als Reflex- und Reiztherapie Anwendung und ähnelt in ihrem Vorgehen der eigentlichen Akupunktur. Es wird die Prämisse aufgestellt, dass grundlegende Kenntnisse über die unterschiedlichen Akupunkturformen für die Anwendung der Laserakupunktur vorausgesetzt werden.
Es konnte festgestellt werden, dass die vegetativen Nebenerscheinungen eine Kongruenz mit denen der eigentlichen Akupunktur aufweisen. Die Laserakupunktur bewirkt im Gegensatz zur herkömmlichen Akupunktur, bei der eine Mikrowunde entsteht, eine Mikroinformation im biologischen System. Aufgrund dieser Eigenschaft kann der Behandlungsabstand verkürzt werden. Es konnte wiederholt festgestellt werden, dass Wiederholungssitzungen, die in einem 4- oder 5-Tagesrhythmus abgehalten werden, einen signifikanten Beitrag zum Behandlungserfolg leisten.
Im Bereich der Laserohrakupunktur ist eine Anzahl von vier bis acht Behandlungen in der Regel ausreichend. In einigen Fällen können bereits ein- bis dreimalige Bestrahlungen ausreichend sein. Die tatsächliche Dauer der Bestrahlung ist abhängig von der Anzahl der Punkte oder Areale und beträgt zwischen 20 Sekunden. Die Dauer des Experiments betrug fünf Minuten, wobei ein Punkt vergeben wurde. Als Beispiel sei an dieser Stelle die Schädelakupunktur genannt. Es kann günstig sein, die Nadelung mit der Lasertherapie zu kombinieren.




